Auch in Nordteneriffa passierte so etwas - mit tödlichen Folgen. Passt bitte auf Euch auf und benutzt den Verstand! Wenn der Boden an einer Kaimauer nass ist, dann weil eine Welle dort `drüber schlug. Was passiert ist, kann im nächsten Moment wieder passieren. In Paul do Mar kann man am Hafen die Wellen ja gar nicht anbranden sehen, eben weil die Mauer so hoch ist.
Auch die Fähre Lobo Marinho wird heute nicht fahren, dafür morgen (Sonntag) doppelt. Am Montag beginnt dann für die Fähre wieder die vier bis fünfwöchige Pause zur Überholung, was die Lebenssituation der dortigen Bewohner natürlich erschwert. https://www.dnoticias.pt/2026/1/2/475789...ra-este-sabado/
Re: Straßensperren und gesperrte Wanderwege (ab Dezember 24)
Die aktuelle Situation am Weg zur Caldeirão do Inferno ist für mich nicht nachvollziehbar. Im Vergleich zu den Metalltüren, die man zur Sperrung des PR 1.3 am Encumeada oder zur Sperrung des PR 2 angebracht hat, ist die Absperrung hier ziemlich "rustikal":
Nachdem der Weg nun schon seit fast 3 Jahren gesperrt ist, stellt sich die Frage, was man eigentlich vor hat. Wenn die Strecke dauerhaft für Wanderer gesperrt bleiben soll, wäre eine "professionellere" Absperrung angebracht. Der aktuelle Zustand zeigt auch, dass die Wartungsmannschaften auf einem anderen Weg zum hinteren Teil der Levada gelangen, vermutlich durch den Tunnel der Levada do Pico Ruivo. Eine andere Möglichkeit sehe ich eigentlich nicht. In öffentlichen Verlautbarungen konnte ich nichts finden. Hat jemand von Euch einen "Draht" zum IFCN?
Meine Vermutung: Der Abschnitt von der Caldeirão Verde bis zum Tunnel der Levada do Pico Ruivo ist nicht mehr Bestandteil der Infrastruktur und wird deshalb nicht mehr gewartet. Damit wäre eine Freigabe für Wanderer dauerhaft ausgeschlossen.
Re: Straßensperren und gesperrte Wanderwege (ab Dezember 24)
Es gibt so viele Sperrungen auf den PRs, die seit Jahren bestehen und keinen nachvollziehbaren Grund haben. Und auf der anderen Seite sind PRs offen, die wirklich nicht von Leuten ohne Wanderpraxis und Erfahrung begangen werden sollten. Letztendlich ist es wohl nur eine Frage der Haftung. Passiert dir was auf einem offenen Weg, zahlt Madeira. Bei einem Unfall oder einer Bergung auf gesperrtem Weg, zahlst du selbst. Also was tun? Für mich ist die Entscheidung klar. Ich versuche PRs grundsätzlich zu vermeiden. Dann sehe ich selbst, wo ich gehen kann und bin mit allen Konsequenzen selbstverantwortlich.
PS der Calderã Verde und noch mehr der Calderão Inferno sind deutlich überbewertet. Und die Levada sowieso mit ihren Menschenmassen.
ach ja und übrigens ist seit heute wieder alles offen, Francis ist nur noch mit ein paar Nieselschauern und hohen Wellen aktiv. Denkt daran: in den nächsten Wochen ist noch alles in Bewegung und überall kann es rutschen und poltern.
Re: Straßensperren und gesperrte Wanderwege (ab Dezember 24)
Da kann ich nicht ganz zustimmen. Es gibt tolle Stellen an der Levada do Norte ...
... oder an der Levada da Ribeira da Janela ...
... oder an vielen anderen Stellen. Dennoch bleibt für mich die PR 9 DIE Route Madeiras. Sie ist gemessen an dem Gelände, durch das sie verläuft, vergleichsweise ungefährlich. Und am Abfluss des Tümpels ...
... höre ich immer eine Stimme: "Er ist zu mir gekommen ... mein Schatzzzzz!"