dieses Mal mit etwas Verspätung – aber Strelizias Sommerimpressionen 2026 kommen nun endlich!
Im Juli waren wir für zweieinhalb Wochen wieder auf unserer Lieblingsinsel Madeira unterwegs.
Nachdem wir unserem langjährigen Stammhotel, dem Hotel Riu Madeira in Caniço de Baixo, leider den Rücken kehren mussten, weil uns das dortige All-Inclusive-Konzept nicht mehr so richtig zusagt, sind wir nun schon seit drei Jahren auf der Suche nach einem neuen „Stammhotel“. Am liebsten natürlich wieder in Caniço de Baixo, denn diese Ecke Madeiras ist für uns inzwischen fast schon ein kleines zweites Zuhause.
Dieses Mal fiel unsere Wahl auf das The Views Oásis in Caniço de Baixo. Ganz unbekannt war mir das Hotel allerdings nicht. Bereits vor über 20 Jahren hatte ich dort einmal Urlaub gemacht, damals konnte es mich jedoch nicht so richtig überzeugen.
Aber nach mehr als 20 Jahren darf man schließlich auch einem Hotel eine zweite Chance geben – und die hat sich gelohnt!
Wir waren dieses Mal wirklich begeistert. Unser Zimmer war komplett renoviert, die große Anlage sehr gepflegt und wunderbar grün und der schöne Pool sorgte nach unseren Ausflügen für die nötige Abkühlung.
Auch das Frühstück konnte uns überzeugen. Die Auswahl war groß, besonders bei den warmen Frühstücksspeisen, und auch beim Käse gab es eine wirklich hochwertige Auswahl. Dazu jeden Morgen ein Gläschen Frühstückssekt – Urlaub darf schließlich auch Urlaub sein.
Besonders schön war für uns die Terrasse, auf der wir unser Frühstück mit Blick auf den Atlantik genießen konnten. So darf ein Urlaubstag auf Madeira gerne beginnen.
Wenn wir dann noch das für uns sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis dazurechnen, können wir nach diesen zweieinhalb Wochen tatsächlich sagen:
Wir glauben, wir haben endlich unser neues Stammhotel auf Madeira gefunden.
Und damit kann es nun auch endlich losgehen mit unseren Sommererlebnissen auf der Insel.
Unser erster Ausflug – Caminho do Cascalho da Ribeira Grande
Hallo an alle interessierten Leser,
snser erster Ausflug führte uns gleich dorthin, wo wir Madeira am liebsten mögen: weit weg von den bekannten Wanderwegen und den üblichen Touristenströmen.
Unser Ziel war der Caminho do Cascalho da Ribeira Grande. Der Weg führt entlang der Ribeira Grande, vorbei an kleinen Terrassen und immer begleitet vom Rauschen des Wassers. Je weiter wir liefen, desto stiller und ursprünglicher wurde die Landschaft.
Und tatsächlich begegnete uns während unserer Wanderung kein einziger anderer Wanderer. Nur wir, das Rauschen des Flusses und die üppige Natur Madeiras – genau solche Wege lieben wir.
Am Ende erreichten wir die alten Ruinen von Cascalho. Verfallene Häuser, von denen heute nicht mehr viel übrig ist und bei denen man sich unweigerlich fragt, wer hier wohl einmal gelebt und gearbeitet hat.
Gerade diese verlassenen Orte faszinieren mich auf Madeira immer wieder. Keine große Sehenswürdigkeit, kein Souvenirladen und keine Menschenmassen – dafür ein kleines Stück Inselgeschichte, das langsam von der Natur zurückerobert wird.
Für uns war es der perfekte erste Ausflug und genau die Art von Madeira, wegen der wir immer wieder auf unsere Lieblingsinsel zurückkehren.
Viele Grüße Strelizia
entlang am rauschendem Wasser
fast unscheinbare Wege
P. S. Leider gelingt es mir nicht die Bilder richtig zu drehen, obwohl sie im Original nicht auf dem Kopf stehen. Vielleicht können die Admins helfen. Dankeschön :)
unser nächster Ausflug führte uns nach Faial zur Cascata Água d’Alto.
Der Weg dorthin war stellenweise nichts für schwache Nerven. Teilweise ging es über eine ausgesetzte Levada und auf dem schmalen Levadarand entlang – rechts der Felsen, links der Abgrund. Da hieß es: höchste Aufmerksamkeit und schön einen Fuß vor den anderen setzen.
Doch das Ziel entschädigte für alles. Vor uns stürzte die Cascata Água d’Alto die hohe Felswand hinab. Im Juli führte sie zwar nicht besonders viel Wasser, beeindruckend war dieser einsame Ort trotzdem.
Ein kleines Madeira-Abenteuer ganz nach unserem Geschmack.
weiter ging es für uns an die Levada dos Cardais bei São Vicente – wieder so eine herrlich ruhige Ecke Madeiras, wie wir sie besonders mögen.
Immer entlang der Levada führte uns der Weg durch eine wunderbar grüne Landschaft. Üppige Vegetation, Berge und zwischendurch immer wieder tolle Ausblicke über das São-Vicente-Tal bis hin zum Meer.
Unser Ziel war der Miradouro dos Cardais. Und auch hier zeigte Madeira wieder seine ruhige Seite: keine Menschenmassen, sondern Natur, Grün und herrliche Aussichten.
Genau solche kleinen, weniger bekannten Levadawanderungen machen für uns den besonderen Reiz Madeiras aus.
Garganta Funda – beeindruckend und nachdenklich machend
Hallo an alle interessierten Leser,
Weiter westlich führte uns unser Weg zur Garganta Funda bei Ponta do Pargo. Schon der kurze Weg dorthin führt durch eine herrlich ruhige und noch sehr ursprüngliche Landschaft.
Und dann liegt sie plötzlich vor einem: die rund 140 Meter hohe Garganta Funda, die tief in den gewaltigen Felskessel hinabstürzt. Auch wenn im Sommer weniger Wasser fließt, ist dieser Anblick einfach beeindruckend.
Ein Schild am Weg machte uns allerdings auch etwas nachdenklich: 6.500 m² Land zu verkaufen. Hoffentlich bleibt diese wunderschöne Ecke Madeiras so grün und ursprünglich, wie wir sie kennen, und wird nicht irgendwann immer weiter mit Häusern zugebaut. Gerade diese unberührten Landschaften sind schließlich ein Teil dessen, was Madeira für uns so besonders macht.