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Madeira

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Häufung von Unfällen / 2018
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09.03.18 13:50
Tussi 

Madeira-Natternkopf

Re: Häufung von Unfällen / 2018

Boa Tarde,

vielleicht sollte man bei diesen Wetterverhältnissen einfach nicht wandern gehen....

Sich immer auf die Bombeiros zu verlassen finde ich unmöglich! Man sollte den Geretteten, falls sie selbst verschuldet in eine Notsituation gekommen sind, die Rettung in Rechnung setzten. Da würde dann vielleicht so mancher lieber in die Poncha Bar gehen! Könnte günstiger und gesünder sein.

Jetzt hoffen wir mal auf besseres Wetter!

Ein schönes Wochenende
Tussi

09.03.18 14:41
iris 

Administrator

Re: Häufung von Unfällen / 2018 ( Wandern bei ungünstigem Wetter)

Hallo Tussi,
ganz muss (und sollte) man das Wandern auch bei schlechtem Wetter nicht sein lassen.
Man muss allerdings seine Ziele und Wander"arten" anpassen.

Es gibt genug Touren, die so viel Gefahr beinhalten wie ein Spaziergang zu Hause im Stadtwald. dabei muss man auch gar nicht auf neue Erfahrungen und Ansichten verzichten (soweit das Auge reicht)
Selbst bei gutem Wetter macht es uns zum Beispiel Freude und Vergnügen, auf den alten und neuen Verbindungswegen, Treppchen und Gässchen in bewohntem und bestelltem Gebiet zu machen. Dies kann in Funchal sein, aber auch in den entlegeneren nördlichen Gebieten. Auch manche Einsteigerlevada ist gut geeignet.
( Boaventura http://www.forum-madeira.eu/thread.php?b...3&page=5#41 lombo Galego http://www.forum-madeira.eu/thread.php?b...=133&page=5. Ponta do Pargo http://www.forum-madeira.eu/thread.php?b...mp;thread=133#3 (auch bei Jardineira), lombada bei PDL evtl ohne Levada http://www.forum-madeira.eu/thread.php?b...3&page=5#47, ponta do Sol http://www.forum-madeira.eu/thread.php?b...mp;thread=103#2, calheta loreto http://www.forum-madeira.eu/thread.php?b...&thread=133 und viele weitere ..)
Mit der nötigen Achtsamkeit und Vorsicht (z.B. bei Glätte auf den Abstiegen die Uterstützung von ein paar Wanderstöcken, Achten auf Wegzeichen ) lässt sich gefahrlos noch viel entdecken und erleben.
Den Mut umzukehren, sollte man immer haben.


Also bitte nicht das Wandern vermiesen lassen, sondern die Gelegenheit nutzen, um einen neuen Blick auf Madeira und das Leben der Einheimischen zu werfen

09.03.18 16:29
wauzih 

Administrator

Re: Häufung von Unfällen / 2018

Also bitte mal sorry, ich bin ja auch kein Kind von Traurigkeit, wenn es darum geht, auch mal die eine oder andere Ecke zu erkunden, die vielleicht nicht so vertrauenerweckend ausschaut.
Doch die Situation auf Madeira ist zur Zeit wohl noch nicht so, daß man -ohne es selbst gesehen zu haben- dazu auffordern sollte, in's Gelände zu gehen.
Laut Procivmadeira sind derzeit sämtlich PR-Wege offiziell gesperrt.
So ist das auch bei Visitmadeira gepostet, und schon klar, ich hab mich früher auch schon mal etwas flapsig über visitmadeira ausgelassen,
was die Dauer bis zur Wieder-Freigabe von Wegen betrifft, für die irgendwann mal eine Sperre eingetragen wurde.

Doch derzeit ist die Situation so -und das auch mal für Mitleser, die noch nicht über eine größere Erfahrung hinsichtlich der Wanderungen auf Madeira verfügen- daß die Hänge bis zum Kragen vollgesogen sind mit Wasser,
wie Wackelpudding auf einem extrem schief stehenden Teller, und es derzeit niemand sagen kann, ob und wann welche Massen wo in Bewegung kommen.
Es kommt grad noch eine große Menge Niederschlag dazu, auch stürmisch ist es auch noch, und es hat bis jetzt noch keinerlei Rückmeldungen von irgendwo gegeben, wie es auf den Wanderwegen derzeit wirklich auschaut.

Okay, die eine oder andere Auskunft hab ich schon, einmal von unserem Olivada, der in der letzten Woche mit einer Wandergruppe auf der Insel war, wohl noch die eine oder andere Strecke versucht hat, aber dann auch mit seiner Gruppe die 25-Fontes-Levada (!) abgebrochen hat, weil es ihm zu riskant wurde.
Die andere Meinung kommt von Gerald Bretterbauer, der eindringlichst davor warnt, auf eigene Faust loszustiefeln.
Ob seine Christa (Dornfeld) derzeit Wanderungen mit ihren Gruppen durchführt, weiß ich nicht. Aber die schicken schon seit Tagen vorab eigene erfahrene Leute los, um die Strecken vorsichtig zu erkunden.
Angeblich soll vor ein paar Tagen ein anderes Wanderunternehmen angekündigt haben, die Levada do Rei am letzten Dienstag oder Mittwoch gehen zu wollen, aber ob das wirklich stattgefunden hat, weiß ich noch nicht.

So sehr ich auch die Leute verstehe, die derzeit das Wetterpech haben und gern auf die Piste möchten, aber:
offiziell sind alle Strecken gesperrt, und ich möchte nicht so gern, daß in irgendeiner Meldung stehen könnte, daß jemandem irgendwas passiert ist und in einem deutschen Madeira-Forum gepostet worden sei,
man könne trotz der derzeitigen Verhältnisse losstiefeln.
Und wir hier im Forum sollten uns auch bewußt sein, daß wir durchaus auch belangt werden können, sollte jemand auf hier gegebenem Rat hin loslaufen und zu Schaden kommen.

Um es nochmal klar zu sagen:
Das Problem ist derzeit nicht die Beschaffenheit des Weges selbst, die Gefahr liegt irgendwo oben drüber, oder ggf. auch drunter,
und das kann keiner von uns beurteilen, wie das wirklich ist.


*tschaui*
's wauzih

09.03.18 17:53
iris 

Administrator

Re: Häufung von Unfällen / 2018

Deshalb habe ich ja auch Tipps dafür gegeben, wo man nicht auf den "normalen" Wanderwegen, sondern auf den Arbeits und Verkehrwegen der Bevölkerung unterwegs ist, oder in bzw. nahe der Orte ! s.o.!

09.03.18 18:50
madBee 

Madeira-Riesenfingerhut

Re: Häufung von Unfällen / 2018

Hallo,

das habe ich auch so verstanden, wie Iris im Nachtrag schrieb.

Im Prinzip kann es aber auch schon gefährlich sein, eine normale nicht gesperrte Straße zu benutzen, denn wo was runterkommt, das kann man nicht immer vorhersagen.

Tatsache ist, dass z.Z. wirklich überall kleine Erdrutsche vorkommen. Wenn das bloß an einer drei Meter hohen Böschung geschieht, wird es im Normalfall niemanden groß verletzen können.

Bei starkem Sturm sind m.E. auch die vielen toten, aber noch stehenden Pinien eine echte Gefahr. Die saugen sich beim Dauerregen voll mit Wasser, werden schwer und dann können auch ziemlich große und schwere Aststücke herabstürzen.

In bewaldetem Gebiet, vor allem, wenn es nicht Lorbeerwald ist, würde ich nicht herumspazieren. Klar können Hartgesottene auf der Hochebene wandern, vielleicht auch mal die Bäume am Fanal angucken, aber es bleibt dabei: Der Weg ins Bergland führt quasi immer durch ungepflegte, abgebrannte Eukalyptuswälder mit Beimischung von Akazien und Pinien.

Also bitte mit gesundem Menschenverstand über Ausflüge entscheiden!

LG, madBee

10.03.18 20:36
iris 

Administrator

Re: Häufung von Unfällen / 2018

Apropos gesunder Menschenverstand
So bitte nicht
Auch wenn nichts passiert ist:
Zum Fremdschämen
https://www.youtube.com/watch?v=DuJkAqM9qDc

12.03.18 11:52
Torwarttrainer 

Madeira-Levkoje

Re: Häufung von Unfällen / 2018

Boa tarde Madeirenses

Ein Bericht von dnoticias vom 11.03.

Touristen, die am Kopf in Levada-Tunnel verletzt werden
Paare aus dem portugiesischen Festland wurden von den Santana Feuerwehrleuten mit Schnitten auf der Kopfhaut erstversorgt.
FRANCISCO JOSÉ CARDOSO / SANTANA / 11. MÄRZ 2018 / 20:03 UHR

Eine Gruppe portugiesische Touristen wurden heute von Santana Bombeiros gerettet, nachdem sie an der Kopfhaut verletzt wurden, als sie einen Tunnel der Levada des Grünen Kessels ohne eine Laterne passierten.

Es geschah am späten Nachmittag um 17 Uhr, als sie in einer Gruppe von acht oder neun Festlandportugiesen waren, die das Gebiet im Laurisilva - Wald erreichen wollten. Sie wurden bereits im Bereich des Queimadas Parks behandelt, von wo sie mit dem Krankenwagen zum örtlichen Gesundheitszentrum transportiert wurden.

Laut Zeitung, als sie einen der Zugangstunnels durchquerten und sie nicht mit Laternen ausgestattet waren und sich nicht einmal hüteten (zum Beispiel mit den Händen auf den Köpfen)sich abzusichern, schlug einer der Touristen kurz hinter einem anderen den Kopf an, der erste, der versucht hatte, der Frau zu helfen, und schlug dann seinen Kopf oben auf dem Tunnel.

Sie waren nicht die einzigen, die dieses Unglück hatten, aber sie waren diejenigen, die sich in einem sehr heiklen Zustand befanden. Im Santana Casa de Saude wurden sie genäht, ohne zu wissen, ob sie dann ins Krankenhaus von Funchal transportiert wurden.

Folgerung:
Auch hier lesen wir wie unvorbereitet manche Wanderer die Natur erobern wollen.
Ach ja. Ich bin mir sicher dass niemand aus dieser Gruppe mein Buch "Madeira maravilhosa-Wunderbares Madeira" gelesen hat. Denn dort beschreibe ich wie es uns, obwohl wir ausreichend vorgesorgt hatten, vor nahezu vierzig Jahren, nahe dem gestrigen Unfall, ergangen ist.

Madeira maravilhosa

Adeus:
Tiago

12.03.18 21:03
Ariero 

Madeira-Levkoje

Re: Häufung von Unfällen / 2018

Auf dieser Levada vor Jahren im Winter unterwegs am Spätnachmittag zurück unterwegs, als uns eine portugiesische Gruppe auf dem entgegenkam, davon einige in Espandrillos.

16.03.18 11:55
wauzih 

Administrator

Re: Häufung von Unfällen / 2018

Na, und mal wieder einer:
http://www.agoramadeira.pt/turista-escor...u-numa-ribeira/
Da ist wohl gestern ein Schwede an der Tornos bei Eira de Fora in der Nähe von Camacha an einem Wasserfall ausgerutscht und ca. 25 Meter hinuntergeschlittert,
bis er im Bach war. Hat aber wohl nur 'ne leichte Kopfverletzung davongetragen.
(wenn meinereiner sich das richtig zusammenreimt)

*tschaui*
's wauzih

16.03.18 12:00
wauzih 

Administrator

Re: Häufung von Unfällen / 2018

...und denn noch 'n verhinderter Selbstmörder am Miradouro do Pinaculo,
hat aber wohl nicht geklappt.
Bevor er sich hinunterstürzen konnte (oder wollte der sich erschießen- laut Überschrift???) haben se ihn wohl weggepflückt.

http://www.agoramadeira.pt/homem-tentou-atirar-do-pinaculo/

*bis denne*

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