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Infos, Tipps und Austausch zu Leben und Urlaub auf Madeira

 


Hundehaltung
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09.05.21 09:32
Pedro1 

Madeira-Natternkopf

Re: Hundehaltung

Moewe:
[...]Mehr in sechs bis zwölf Monaten, das Ergebnis ist sicher auch für andere lärmbelastete Bewohner Madeiras interessant.... [...]

Alte Forumsbeiträge zu lesen, ist nicht nur kurzweilig sondern mitunter auch informativ. Seit dem Bezugsbeitrag sind nun 7 Jahre vergangen, was ist denn dabei rausgekommen? Ich frage das nicht aus "Tierschutzgründen", sondern vielmehr aus Lärmschutzgründen: Konntest du erfolgreich gegen diese Ruhestörung vorgehen?
Exkurs für den portugiesischen Rechtslaien: Ruhezeiten, Ruhestörung, etc. Kennt das portugiesische Rechtssystem überhaupt so etwas?

Hinweis für die Admins: Meine Frage geht jetzt vom "Tierschutz" weg eher ins Rechtliche, ggf. einfach verschieben, falls es hier nun nicht mehr hinpasst. Eine kurze Info per PN über die Verschiebung wäre aber nett, dann weiß ich, wo ich ggf. Antworten finde.

Zitieren:
I...ich habe mal im Forum unter

› Leben auf Madeira
› Juristisches (Gesetze, Rechtsfragen usw.)
› Lärmschutz, Ruhezeiten, Ruhestörungen

ein neues Thema hierfür eröffnet.
ergänzt:
https://www.forum-madeira.eu/thread.php?...4&thread=21

10.05.21 14:25
Tiniblitz 

Madeira-Cinerarie

Re: Hundehaltung

Zum Thema Lärmbelästigung durch Hundegekläff ließe sich schon einiges machen, wenn man die Tiere generell sterilisieren würde. In meiner Nachbarschaft gab es im letzten Sommer tagelang nächtliches Hundegejaule und Gekläffe von freilaufenden Hunden. Ursache war eine läufige Hündin, die alle Rüden der Nachbarschaft zu Höchstform auflaufen ließ. Nicht nur der Lärm war unangenehm, auch die Tatsache, dass sich die Hunde in regelrechte Kämpfe verwickelt haben. Die Nachfrage bei meinen portugiesischen Nachbarn, warum man denn das nicht vermeidet, indem man seine Tiere sterilisiert stieß auf völliges Unverständnis. Man hat kein Problem Tiere zu töten, die man nicht mehr braucht oder will, sie aber in ihrer Fortpflanzungsfähigkeit einzuschränken erscheint als ein Unding. Hier ist noch viel Aufklärung nötig. Und so verwundert es nicht, dass die Zahl der streunenden Hunde und Katzen ständig zunimmt, die ein wirklich elendes Leben führen müssen. Dabei gibt es inzwischen eine Stiftung auf Madeira, die diesen kleinen Eingriff kostenlos durchführt. Und zum Thema Katzen gilt das Gleiche. Ich habe erst Weihnachten eine Babykatze gerettet, die in einem Wassereimer ersäuft werden sollte, weil sie sich wohl nicht verkaufen ließ. Dank der sehr engagierten Mitarbeiter im Tierheim in Funchal, konnte ich sie mit nach Dtl.nehmen und hier hat sie sich jetzt langsam von ihrer schweren Lungenentzündung erholt.

10.05.21 14:37
iris 

Administrator

Re: Hundehaltung

Da Herzchen gibts vor allem für die Rettung!

10.05.21 15:57
Pedro1 

Madeira-Natternkopf

Re: Hundehaltung

Tiniblitz:
Zum Thema Lärmbelästigung durch Hundegekläff ließe sich schon einiges machen, wenn man die Tiere generell sterilisieren würde.
Das könnte ich jetzt aus eigener Erfahrung nicht bestätigen. Kastrierte, trotzdem ausgiebig kläffende Hunde (aus der sogenannten "Tierrettung") sind mir mehrfach bekannt.

Tiniblitz:
Man hat kein Problem Tiere zu töten, die man nicht mehr braucht oder will [...]
Ja, ist das wirklich so? Dieses (ohne Vorwurf gemeint) Klischee über "den Südländer", dass er Tiere "einfach mal töte, wenn sie ihn stören", stimmt das wirklich? Im Bezugsvorgang schrieb Moewe, dass die ganze Nachbarschaft sich vom Gekläffe gestört fühle (sicherlich auch einige Portugiesen darunter) und trotzdem hat keiner die Hunde einfach getötet, wie man es aber hätte erwarten können, wenn "man kein Problem hat, Tiere zu töten".

17.02.22 20:09
Nomadina 

Madeira-Natternkopf

Re: Hundehaltung

Hallo an alle Tierliebhaber!

Ich lebe seit eineinhalb Jahren in Portugal und habe hier schon viel Schlimmes und Nerviges in Bezug auf Tiere gesehen. Leider musste ich auch schon schmerzlich erfahren, dass die Polizei wenig bis gar nicht daran interessiert ist, einzugreifen. Trotzdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnen kann (!), wenn man aktiv wird. An unserem ersten Wohnort habe ich die Nachbarschaft dazu gebracht, sich um die Straßenkatzen zu kümmern, nachdem ich zwei Kater auf eigene Initiative habe kastrieren lassen. Ich habe mit den Nachbarn geredet, "Freundschaften" geschlossen, Informationen über Tierschutzorganisationen und die gesetzliche Lage verteilt, Katzenhäuser gebaut etc. Wenn ich heute an den Ort zurückkomme, geht es den Katzen in der Gegend immer noch gut, die Leute kümmern sich. Aber ich hatte mich auch richtig reingehängt. Oftmals liegt das Problem darin, dass die Leute nicht informiert sind und von sich aus gar nicht auf die Idee kommen, dass man etwas anders machen könnte (generelles Problem in Portugal). Ich möchte alle, denen dies am Herzen liegt, ermuntern, das Gespräch zu suchen und Lösungsvorschläge zu machen, wo möglich auch selbst aktiv zu werden. Und noch ein Tipp: Die Sprache zu lernen ist ein dicker Brocken, hilft aber ungemein.

Beste Grüße
INA (die demnächst Urlaub auf der Insel macht)

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